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Führerschein fürs Pedelec?

Großstadtmenschen kenne das Problem: Verkehrschaos auf den Straßen, überfüllte Straßenbahnen und Busse und vollgequetschte U-Bahnen. Deswegen steigen in vielen deutschen Großstädten immer mehr Menschen auf das Fahrrad um. Egal ob Berlin, Hamburg oder Köln – der Anblick von Radlern im Betondschungel ist keine Seltenheit mehr. Da allerdings viele Menschen trotz allem die Bequemlichkeit vorziehen, findet auch das Elektro-Fahrrad immer mehr Anklang in unseren Breitengraden.


Ohne Knieprobleme bequem fahren, bevorzugen mittlerweile relativ viele Menschen. Doch wie sicher ist man im Straßenverkehr? Das überlegten sich kürzlich auch Experten beim Verkehrsgerichtstag in Goslar: Laut Angaben des ADAC sind mittlerweile etwa 600.000 Pedelecs (Elektroräder) im deutschen Straßenverkehr unterwegs. Also müssen auch Regeln her. Bislang ist die gesetzliche Ordnung bezüglich ihres Gebrauchs und Vorschriften noch unklar. So wird momentan überlegt und diskutiert, ob es sich bei Pedelecs um ein Fahrrad oder ein Kraftfahrzeug handelt. Ist Letzteres der Fall, wird zukünftig ein Führerschien verlangt werden. Doch so einfach ist das nicht. Pedelec ist nicht gleich Pedelec. Ausgenommen aus der Überlegung sind jene E-Fahrräder, die nur durch Motor unterstützt werden, wenn der Radler kräftig in die Pedalen tritt. Doch anders bei den Fahrgestellen mit Anfahrhilfe, beschleunigt es sofort auf 6km/h. Gestrampelt wird nur, um noch schneller zu werden. Nach geltendem Recht genügt das, um sich als Kraftfahrzeug zu qualifizieren. Folglich sind eigentlich Fahrzeugschein und Versicherung nötig. Ebenfalls bedeutet dies, dass Radwege tabu sind. Doch macht das natürlich keinen Sinn. So wird mal wieder bewiesen, dass zu viel Regeln nicht unbedingt zur Erleichterung des Alltags beitragen.



 
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