Elektrofahrrad  
Alles über Elektrofahrräder  
  
 
 
 
 

Der Aufbau eines Elektrofahrrads / Eletro-Bikes

Ein ganz "normales" Fahrrad, wie beispielsweise ein Citybike, bieten die Basis für ein Elektrobike. Diese Fahrrad wird dann ganz einfach mit einem Motor ausgestattet.

Die Radnabenmotoren sind die meist verbreiteten Motoren für ein Fahrrad. Ja nach Wunsch können die Radnabenmotoren entweder am hinteren oder am vorderen Rad plaziert werden. Jedoch kann es durch technische Einschränkungen auch möglich sein, dass der Motor nur an einem bestimmten Rad angebracht werden kann. Zu den Einschränkungen am Hinterrad zählen die Rücktrittbremse oder auch die Nabenschaltung. Hier kann der Motor nur an dem Vorderrad befestigt werden. Der Einbau eines Vorderradmotors kann durch die Radaufnahme der Federgabel erschwert beziehungsweise unmöglich gemacht werden. Ist nämlich die Achsaufnahme mittig des Gabelholms angebracht, so ist ein Vorderradmotor ausgeschlossen. Sollte jedoch die Aufnahme auf der Innenseite sein, dann kann im Normalfall ein Vorderradmotor angebracht werden.

Das Steuergerät für den Motor

Das Steuergerät nennt sich Controller und ist mit dem Akku das wichtigste Teil an dem Elektrobike. Er ist das Verbindungsteil zwischen Motor, Akku und den Pedalsensor. Der Pedalsensor, auch Pedelec-Sensor genannt, hat die Funktion zu registrieren, ob sich die Pedale drehen oder nicht. Das Signal vom Pedelec-Sensor, dass sich die Pedale drehen, wird an den Controller geleitet. Im gleichen Moment wird Strom vom Akku zum Motor geleitet. Der Motor dreht sich dann natürlich.

Die Leistung eines Elektrofahrrads

Die Leistung des gesamten Fahrradsystems hängen von dem Leistungsdaten des Controllers ab. Bei den Pedelecs besitzen die Controller meist nicht mehr als 36V. Im Normalfall sind Spannungen von 24 und 36V zu finden. Höhere Spannungen weisen dann eine Endgeschwindigkeit über 30 km/h auf und werden daher ganz selten zum Einsatz gebracht. Die Vorteile eines 36V Controllers zu einem 24V Controllers liegen ganz klar darin, dass die Motorleistung von 250W mit viel weniger Strom erreicht wird. Dadurch entsteht natürlich auch viel weniger Hitze.

Der Akku - ein wichtiger Baustein

Bei dem verwendeten Akku ist darauf zu achten, dass die Akkuspannung zur Controllerspannung passt. Ein Controller mit 36V sollte also nur mit einem 36V Akku zusammen arbeiten und ein 24V Akku mit einem 24V Controller. Höhere Spannungen des Akkus können zu Schäden am Controller führen und niedrigere Akkuspannungen starten durch die Unterspannungsabschaltung das ganze Elektrofahrradsystem nicht. Eine Unterspannungsabschaltung des Controllers gewährleistet eine länger Lebensdauer des Akkus, da es zu keiner Tiefenentladung des Akkus kommen kann. Die Unterspannungsgrenze eines 36V Controllers liegt bei ungefähr 30V. Der Controller schaltet also sozusagen ab, sobald die Spannung unter 30V sinkt.

Die verschiedenen Akkus für ein elektrisch angetriebenes Fahrrad

Es gibt verschiedenste Akkus für den Einsatz an einem Fahrrad. Neben Blei-Gel Akkus gibt es außerdem noch NiMH Akkus und Lithium Ionen Akkus. Die meist verbreiteten Akkus sind die Lithium Ionen Akkus. Diese Akkus mit der LiFePO4 sind durch die Unempfindlichkeit und recht gute Energiedichte sehr beliebt. Allerdings benötigen dies Akkus beim Aufladen einen Balancer, um eine gleichmäßige Aufladung aller Zellen zu gewährleisten. Weiterhin gibt es auch noch Akkus mit LiMn Zellen. Auch diese sind unempfindlich und besitzen eine sehr gute Energiedichte. Der Vorteil dieser Zellen ist, dass kein Balancer zum Aufladen benötigt wird. Lithium Polymer Akkus weisen die beste Energiedichte auf und sind sehr klein und leicht. Allerdings ist bei diesen kleinen Akkus nicht auf einen Balancer zu verzichten. Der Akkutyp ist auf Grund seiner Größe sehr sensibel.

Tipp für den Kauf eines Elektrofahrrads

Mit Gutscheinen lässt sich bekanntlich viel Geld beim Shoppen sparen, das nimmt Elektrofahrräder nicht aus. Auf http://www.gutscheinpony.de/bike24.html gibt es beispielsweise welche für den Online-shop bike24.de.



 
Empfehlung